Bayerisches Stichspiel bei dem Blockieren genauso wichtig ist wie eigene Stiche zu machen.
Verhindern statt
nur gewinnen
Mauern ist ein bayerisches Stichspiel bei dem die Strategie nicht nur darin besteht, eigene Stiche zu machen – sondern aktiv zu verhindern, dass bestimmte Mitspieler ihre Stiche gewinnen.
Der Name kommt vom „Mauern“ (Blockieren): durch gezieltes Bedienen mit niedrigen Karten lässt sich verhindern, dass Mitspieler wertvolle Stiche bekommen.
Bevor das
Spiel beginnt
Beobachte genau, wer in der Reihenfolge nach dir spielt – Mauern funktioniert am besten, wenn du den nachfolgenden Spieler gezielt blockierst.
funktioniert
Stich für
Stich
Mauern wird in verschiedenen bayerischen Regionen leicht unterschiedlich gespielt.
Worauf es
wirklich ankommt
Beobachte genau, welcher Mitspieler nach dir am Zug ist – gezieltes Mauern wirkt am stärksten gegen den direkt folgenden Spieler.
Halte niedrige Karten gezielt zurück, um sie im richtigen Moment zum Blockieren einzusetzen, statt sie früh zu verschwenden.
Wäge bei jedem Stich ab: lohnt sich der Gewinn des Stichs mehr als das Blockieren eines bestimmten Mitspielers?
Beobachte die individuellen Ziele der anderen Spieler – wer kurz vor seinem Ziel steht, wird zum primären Blockierziel.
Ausschließlich auf eigene Stiche fokussieren und das taktische Blockieren komplett vernachlässigen.
Niedrige Karten zu früh verschwenden, statt sie für den entscheidenden Mauer-Moment aufzusparen.
Die individuellen Ziele der Mitspieler ignorieren – ohne diese Information ist gezieltes Blockieren kaum möglich.
Trumpfkarten unüberlegt für unwichtige Stiche einsetzen, statt sie für kritische Blockier-Situationen zu behalten.
Mauern braucht taktisches Vorausdenken – mit einem 32er-Deck bereit für die nächste Partie.
Alle Designs ansehen →