Trumpf wählen, Stiche machen, Jassmeldungen kassieren. Die Schweiz spielt kein anderes Kartenspiel so leidenschaftlich.
Trumpf, Stiche
und Meldungen
Jass ist die Schweizer Variante der Belote-Familie. Mit 36 Karten wird Trumpf bestimmt – die Trumpf-Bube („Bauer“) ist die höchste Karte, gefolgt von der Trumpf-9 („Nell“).
Zusätzlich zu den Stichen bringen „Jassmeldungen“ – Sequenzen oder vier gleiche Werte in der Hand – wertvolle Bonuspunkte.
Bevor das
Spiel beginnt
Bauer (Trumpf-Bube) und Nell (Trumpf-9) sind die zwei stärksten Karten im Spiel – wichtiger als jedes Ass.
Karten sind
Stich für
Stich
Jass hat in jedem Schweizer Kanton eigene Lieblingsvarianten.
Worauf es
wirklich ankommt
Zähle Bauer und Nell deiner möglichen Trumpffarbe zuerst – mit beiden in der Hand ist die Trumpfwahl fast immer richtig.
Zeige Meldungen so früh wie vereinbart – sie bringen unabhängig vom Stichverlauf garantierte Punkte.
Spiele bei Obenabe oder Undenufe besonders vorsichtig – ohne Trumpf zählt jede einzelne Karte doppelt so viel.
Beobachte, welche Trumpfkarten bereits gespielt wurden – gegen Ende der Runde lässt sich der Rest gut abschätzen.
Die Meldung vergessen anzusagen – Bonuspunkte aus Sequenzen oder gleichen Werten müssen aktiv gezeigt werden.
Bauer oder Nell zu früh verspielen, statt sie für entscheidende spätere Stiche aufzusparen.
Bei Obenabe/Undenufe wie bei einer normalen Trumpfrunde spielen – die Logik ist grundlegend anders.
Den letzten Stich der Runde unterschätzen und die zusätzlichen 5 Bonuspunkte verschenken.
Jass ist die Schweizer Institution unter den Kartenspielen – mit einem 36er-Deck startklar.
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