Spielregeln
YukonMehr Freiraum als Klondike

Eine Solitär-Variante mit tieferem Tableau und mehr Bewegungsfreiheit bei Kartenpaketen.

Spieler1
Dauer10 – 20 Min
Deck52 Karten · 1 Deck
NiveauMittel
I · Spielidee

Klondike,
aber freier

I

Yukon ähnelt Klondike, hat aber kein Nachziehstapel – alle 52 Karten liegen direkt im Tableau. Das macht das Spiel komplett planbar, aber auch komplexer in der Ausführung.

Der entscheidende Unterschied: Ganze Kartengruppen dürfen unabhängig von ihrer eigenen Reihenfolge bewegt werden, solange die oberste Karte der Gruppe passt.

II · Vorbereitung

Bevor das
Spiel beginnt

II
1
Tableau aufbauen
7 Spalten mit insgesamt allen 52 Karten – erste Spalte 1 Karte, letzte Spalte deutlich mehr.
2
Karten teilweise offen
Im Gegensatz zu Klondike sind mehr Karten direkt von Anfang an aufgedeckt.
3
Zielstapel vorbereiten
4 leere Plätze für die nach Farbe sortierten Endstapel.
Vor dem Start

Da kein Nachziehstapel existiert, ist jede Information von Anfang an verfügbar – nutze das für vollständige Vorausplanung.

III · Kartenwerte
Wie man Gruppen
bewegt
III
G
Gruppe bewegen
Beliebige Reihenfolge
Eine ganze Kartengruppe kann bewegt werden, auch wenn sie selbst nicht korrekt sortiert ist.
↓
Anlegen
Absteigend, wechselnd
Die oberste Karte einer bewegten Gruppe muss farblich wechselnd und einen Wert niedriger anschließen.
↑
Zielstapel
Aufsteigend, gleiche Farbe
Wie bei Klondike: Ass bis König derselben Farbe auf den Zielstapeln sammeln.
K
König
Auf leeres Feld
Nur ein König darf auf eine komplett leere Tableau-Spalte gelegt werden.
IV · Spielablauf

Zug für
Zug

IV
1
Tableau analysieren
Alle Karten sind sichtbar – komplette Stellung überblicken.
2
Gruppen verschieben
Auch unsortierte Kartengruppen als Ganzes bewegen, wenn die oberste Karte passt.
3
Auf Zielstapel legen
Passende Karten in aufsteigender Reihenfolge auf die Farbstapel verschieben.
4
Leere Spalten nutzen
Komplett geleerte Spalten gezielt für Könige oder als Zwischenlager verwenden.
5
Gewonnen
Alle 52 Karten liegen sortiert auf den vier Zielstapeln – durch die volle Sichtbarkeit ist Yukon meist lösbar, wenn man geduldig plant.
V · Varianten
Varianten
V

Yukon hat mehrere bekannte Untervarianten.

R
Russian Solitaire
Strengere Variante: Gruppen müssen korrekt sortiert sein, um bewegt zu werden.
A
Alaska
Verwandtes Spiel mit Farbwechsel-Pflicht statt freier Gruppenbewegung.
∅
Ohne Farbwechsel
Vereinfachte Variante: Farbe spielt beim Anlegen keine Rolle.
D
Doppel-Yukon
Mit zwei Decks für ein größeres, komplexeres Tableau.
VI · Tipps & Tricks

Worauf es
wirklich ankommt

VI
Strategie-Tipps
+

Nutze die Gruppenbewegung aktiv – im Gegensatz zu Klondike kannst du auch unsortierte Kartenstapel als Ganzes verschieben.

+

Plane die komplette Lösung im Voraus, da von Anfang an alle Karten sichtbar sind – Yukon erlaubt mehr Vorausschau als Klondike.

+

Befreie tiefer liegende Karten gezielt, indem du ganze Gruppen über ihnen versetzt, statt nur einzelne Karten zu bewegen.

+

Halte mindestens eine Spalte für Manöver frei, um komplexere Umsortierungen durchführen zu können.

Häufige Fehler
–

Die Gruppenbewegung nicht ausnutzen und nur einzelne Karten verschieben, wie man es von Klondike gewohnt ist.

–

Eine leere Spalte vorschnell wieder befüllen, statt sie für eine komplexere Umsortierung freizuhalten.

–

Nicht weit genug vorausplanen, obwohl durch die volle Sichtbarkeit theoretisch die gesamte Lösung erkennbar wäre.

–

Tief vergrabene wichtige Karten ignorieren, weil der Fokus zu stark auf den oberen, leicht erreichbaren Karten liegt.

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